Catharina Post LL.M.

Rechtsanwältin

Sprachen

Deutsch, Französisch, Englisch

Kontakt
Tel. +49 (0)30 20188328
E-Mail post@brahms-kollegen.de

Beratungsfelder

Energierecht
Handels- und Gesellschaftsrecht
Privates Baurecht
Finanzierungen
Deutsch-französischer Rechtsverkehr
Grundstücksrecht

Branchen:

Energiewirtschaft
Immobilienwirtschaft

Mitgliedschaften/Funktionen

BVES Bundesverband Energiespeicher
Forum Contracting
Deutsch-Französische Juristenvereinigung e.V.
Deutsch-Französisches Büro für die Energiewende
PEE Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg

Lebenslauf und Karriere


Seit Mai 2018

ist Frau Post bei Brahms, Nebel & Kollegen tätig. Sie berät Projektentwickler, Betriebsführer, Energieversorger, Banken und Investoren sowie die öffentliche Hand in allen Rechtsfragen im Zusammenhang mit Entwicklung und Betrieb, Erwerb und Veräußerung, Finanzierung und gesellschaftsrechtlicher Strukturierung von Energieprojekten, insbesondere im Bereich der Wind- und Solarenergie, der Wärmeversorgung und der Speichertechnologien. Ebenso berät sie ihre Mandanten in regulatorischen und energierechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Netzanschluss, dem EnWG, der Förderung im Rahmen des EEG und der Digitalisierung der Energiewirtschaft und vertritt deren Interessen gerichtlich und außergerichtlich.

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Beratung von französischen Mandanten im deutschen Rechtsraum. Für grenzüberschreitende Projektentwicklungen, Transaktionen, Finanzierungen und Investitionen auf dem deutsch-französischen Energiemarkt berät Frau Post ihre Mandanten in französischer Sprache und verfügt über Partnerkanzleien in Frankreich, mit denen sich über Jahre hinweg eine vertrauensvolle Zusammenarbeit etabliert hat.

Darüber hinaus veröffentlicht Frau Post regelmäßig Fachbeiträge zu aktuellen Themen des Energierechts und hält Vorträge auf einschlägigen Fachkonferenzen.

Zwischen November 2010 und Mai 2018

Als Rechtsanwältin in einer auf das Recht der Erneuerbaren Energien spezialisierten Kanzlei in Berlin beriet Frau Post ihre Mandanten umfassend in sämtlichen Rechtsfragen auf diesem Gebiet und war dabei in verschiedenen Rechtsbereichen tätig. Sie begleitete etwa Investoren und Projektentwickler bei dem Erwerb beziehungsweise der Veräußerung von Energieprojekten und bei der Umsetzung von Projektfinanzierungen, insbesondere für größere Windparks. Sie betreute auch die entsprechenden Due Diligences und führte gesellschaftsrechtliche Strukturierungen durch. Außerdem entwarf und verhandelte sie unter anderem Generalunternehmerverträge, Werk- und Lieferverträge sowie Grundstücksnutzungsverträge.

Ihre Mandanten profitierten zudem von ihren sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen in Verbindung mit ihren vertieften Kenntnissen des französischen Rechtsraums. Die Betreuung deutsch-französischer Mandate inkl. Fragestellungen im Europarecht und im internationalen Privatrecht sowie die Übersetzung französischer Verträge in die deutsche Sprache wurden vertrauensvoll in ihre Hände gelegt.

Zwischen August 2008 und August 2010

absolvierte Frau Post ihr Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin, unter anderem mit Stationen am Gerichtshof der Europäischen Union und in einer internationalen Kanzlei in Paris. Hier sammelte sie bereits erste Erfahrungen in der Rechtsberatung im Bereich der Erneuerbaren Energien im grenzüberschreitenden deutsch-französischen Markt.

Zwischen September 2006 und Juli 2008

Zwei Jahre lang war Frau Post Lehrbeauftragte für deutsches Recht am Institut de Droit Comparé de Paris der Universität Paris II Panthéon-Assas und hielt Vorlesungen und Tutorien im deutschen Recht, in Rechtsvergleichung und deutscher Rechtskultur. Ferner forschte sie rechtsvergleichend zum Handelsvertreterrecht und zu Hochschulsystemen.

Veranstaltungen & Termine

Sep
2020
Di, 15.09.2020

Konferenz des Deutsch-französischen Büros für die Energiewende: „Ausschreibungen für Windprojekte in Deutschland und Frankreich: Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven“

Deutsch-französisches Büro für die Energiewende
Online
Mrz
2020
Mi, 11.03.2020

Legal framework for the mobility of the future

Energy Storage Europe (ESE) - Legal Workshop
Düsseldorf
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Nov
2018
Mi, 07.11.2018

27. Windenergietage – Forum 2

Gemeinsame Ausschreibung von Wind- und Solarenergie, Erkenntnisse der 2. Ausschreibungsrunde
Linstow
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mehr Veranstaltungen

Veröffentlichungen

  • CuR 1-2019

    „Keine Berechtigung zur einseitigen Anpassung vertraglicher Preisanpassungsklauseln durch öffentliche Bekanntgabe; Anmerkung zum Urteil des OLG Frankfurt/Main v. 21. 3. 2019 – Az.: 6 U 190/17“ von Post

    in: CuR 1/2019, S. 17 ff.

    Beklagter der ersten Instanz war ein Energieversorger aus Hessen, der seine Kunden unter anderem mit Fernwärme beliefert. Im September 2015 teilte er seinen Kunden per Rundschreiben mit, dass er zum 1. 10. desselben Jahres das Preissystem und die Preisanpassungsklausel für seine Wärmelieferungsverträge
    ändern werde, und zwar durch öffentliche Bekanntmachung. Beabsichtigt war eine Änderung des Grund- und des Arbeitspreises, auch die verwendeten Faktoren sollten anders gewichtet werden CuR 19-01 Beitrag Post (mit Urteil)

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  • Recht der erneuerbaren Energien

    „Kein Zahlungsanspruch der BVVG bei Errichtung von Windenergieanlagen, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 14.09.2018“ von Post

    in: REE 04/2018, S. 198 bis 207

    Beklagte war die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG). Der wesentliche Auftrag der BVVG, deren alleinige Gesellschafterin die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben ist, besteht in der Privatisierung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen in den östlichen Bundesländern, die in der DDR Gegenstand von Enteignungen waren. Die Privatisierung dieser Flächen erfolgt durch deren Verkauf an die Alteigentümer bzw. an deren Rechtsnachfolger zu günstigen Konditionen. Grundlagen für die Wahrnehmung dieser Aufgaben sind das Ausgleichsleistungsgesetz (AusglLeistG) und die Flächenerwerbsverordnung (FlErwV). Sie legen die Preise und den Rechtsrahmen für diese Privatisierungen fest. Insbesondere sieht § 12 AusglLeistG eine Zweckbindung für die betroffenen Flächen vor. Diese Zweckbindung soll sich über einen Zeitraum von heute 15 (früher 20) Jahren erstrecken. In den Kaufverträgen, die die BVVG mit den Grundstückserwerbern schließt, sollen unterschiedliche Regelungen absichern, dass diese Zweckbindung erhalten bleibt. [….]

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