Matti Hauer

Rechtsanwalt

Sprachen

Deutsch, Englisch, Finnisch

Kontakt
Tel. +49 (0)30 20 188 328
E-Mail hauer@brahms-kollegen.de

Beratungsfelder

Energierecht
Wirtschaftsrecht
Arbeitsrecht

Branchen

Energiewirtschaft
Industrie und Gewerbe
Öffentliche Auftraggeber

 

 

Mitgliedschaften/Funktion

BVES Bundesverband Energiespeicher
Forum Contracting

Lebenslauf und Karriere


Seit Ende 2017

Seit Ende 2017 ist Herr Hauer bei der Kanzlei BRAHMS & KOLLEGEN Rechtsanwälte und widmet sich forensich dem Energierecht. Hierbei bearbeitet und betreut er komplexe Mandate insbesondere im Bereich der dezentralen Wärmekonzepte, berät im Rahmen des Abschlusses von langfristigen Wärmelieferverträgen und Nutzungsverträgen. Zu seinen Mandanten gehören insbesondere Contractoren, gewerbliche Wärmelieferanten, Wohnungsbaugesellschaften und Energiegesellschaften.

Zwischen 2013 und Ende 2017

Zwischen dem mit Prädikat abgeschlossenen Ersten und dem Zweiten Staatsexamen war er 4 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Zivilrecht, tätig. Zu dieser Zeit war er als Vorsitzender im Vorstand der Gesellschaft Junger Zivilrechtswissenschaftler e.V. aktiv und Mitautor im Praxisreport Arbeitsrecht des renommierten Rechtsportals „Juris“. Zudem hat Herr Hauer zu diversen Themen im Arbeitsrecht veröffentlicht.

In seiner derzeitigen Dissertation untersucht Herr Hauer das Spannungsverhältnis zwischen den europäischen Grundfreiheiten und sozialen Rechten auf nationalstaatlicher Ebene. Sein Studium und seine Promotion wurden durch ein Stipendium gefördert. Herr Hauer war zudem Sprecher der Promotionsstipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin von 2009 bis 2012.

Vor 2013

Praktische Erfahrung mit regenerativen Energien hat Herr Hauer schon Mitte der neunziger Jahre durch die Unterstützung der Mitgründung der Selbstverwalteten Ostberliner Genossenschaft e.G. gesammelt, die bei Ihren Immobilien einen Schwerpunkt auf regenerative Energieversorgung (Blockkraftwerke, Solarbetriebene Wassererwärmung, Regenwassernutzung) setzt. Zudem betreibt er selber eine auf Solarmodulen basierenden Inselanlage.

    Veröffentlichungen

  • Photon 3-2018

    „Nachbarhaftung – Erhöhtes Haftungsrisiko nach einem BGH-Urteil zur Nachbarhaftung“ von Hauer

    in: Photon - Das Solarstrom-Magazin 3/2018, S. 44 ff.

    „Der BGH hatte in einem jüngst ergangenen Urteil über die Haftung eines Grundstückeigentümers für Schäden am Nachbargrundstück zu entscheiden, die aufgrund eines Brands entstanden waren. Ein Grundstückseigentümer hatte einen Handwerker mit Reparaturarbeiten am Hausdach beauftragt. Den Handwerker hatte er vorher sorgfältig ausgesucht. Bei Heißklebearbeiten am Dach kam es durch ein Verschulden des Handwerkers zum Hausbrand. Durch den Brand wurde das anliegende Nachbarhaus erheblich beschädigt. Da der Handwerker insolvent war, stellte sich dem BGH die Frage, ob nun auch der Grundstückeigentümer für die Schäden am Nachbarhaus in Haftung zu nehmen sei. Nachdem die beiden Vorinstanzen einen Anspruch des Nachbarn gegen den Grundstückseigentümer verneinten, kam der BGH zu einer Entscheidung. […]“

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  • Photon-02-2018

    „EEG-konforme Strommessung in „bivalenten“ Speicheranlagen“ von Hauer/Brahms

    in: Photon – Das Solarstrom-Magazin 2/2018, S. 46 ff.

    In der aktuellen Fassung des Erneuer­bare­Energien­Gesetzes ist auch der »bi­valente« Betrieb von Batteriespeichern, also die Nutzung sowohl für Eigenver­brauch als auch Netzeinspeisung endlich geregelt. Ein Unsicherheitsfaktor ist aber auch weiterhin die korrekte Erfassung der Energiefl üsse. Der Bundesverband Energiespeicher ist das Problem angegangen und hat ein entsprechendes Messkonzept veröffentlicht.

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  • Social Rights

    „Workers rights and economic freedoms: symphony or cacophony? A critical analysis from a German perspective“ von Hauer

    in: Reconciling Fundamental Social Rights and Economic Freedoms after Viking, Laval and Rüffert, Baden-Baden 2011, S. 45-101

    The Viking – Laval – Ruffert judgments have triggered – more than almost any other jurisprudence of the Court of Justice of the EU – a debate about the balance between economic freedoms and fundamental social rights. It is expected to take a long period to establish consensus about a new equilibrium. This book provides a positive contribution to this debate. In the light of the new situation brought about by the Lisbon Treaty – i.e. the strengthening of fundamental rights and the forthcoming EU accession to the European Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms – the book develops and contemplates the concept of a cooperative structure of national, supranational, and international courts and actors. Country reports analyze the consequences of the Viking – Laval – Ruffert decisions on national levels with regard to legal and policy issues. Thereafter, approaches and principles aimed at protecting fundamental social rights and facilitating a process of inter-court dialogue and cooperation are developed, and suggestions for political guidelines on balancing economic freedoms and fundamental social rights are presented.

  • Zivilrecht Jahrbuch

    „Die Auswirkungen der Rechtsprechung des EuGH auf die „Methodik“ des nationalen Arbeitskampfrechts in Deutschland“ von Hauer

    in: Europäische Methodik: Konvergenz und Diskrepanz europäischen und nationalen Privatrechts, Stuttgart 2010

    Der Band dokumentiert die Beiträge der 20. Jahrestagung der Gesellschaft Junger Zivilrechtswissenschaftler, die vom 2. bis 5. September 2009 in Osnabrück stattfand. Im Zentrum steht der Einfluss des Gemeinschaftsrechts auf die Methodik des Privatrechts, d.h. auf die Gesetzgebungstechnik und Rechtsquellenlehre, die Normanwendung durch die Rechtsprechung sowie die Systembildung durch die Wissenschaft.
    Die einzelnen Beiträge decken grundlegende Bereiche der aktuellen Diskussion ab:
    – Möglichkeiten und Grenzen der einheitlichen Auslegung des Gemeinschaftsrechts in den Mitgliedstaaten,
    – Bewältigung der Sprachenvielfalt,
    – grenzüberschreitende Jurisprudenz,
    – Gesetzgebungstechnik,
    – die Rolle des Vorlageverfahrens,
    – Einfluss des Gemeinschaftsrechts auf einzelne Teildisziplinen des Privatrechts und die damit einhergehenden methodischen Veränderungen, bspw. die Konkretisierung von Generalklauseln, die Einbindung neuer Rechtsquellen in das Normensystem und der Einfluss der EuGH-Rechtsprechung auf das nationale Arbeitskampfrecht.
    Die Tradition der Gesellschaft fortführend, bilden schließlich das europäische internationale Privat- und Verfahrensrecht und sein Verhältnis zu internationalen Vereinheitlichungsbemühungen einen weiteren Themenschwerpunkt.
    Die Diskussion um das richtige Maß der Harmonisierung und den Einfluss auf die Rechtsetzung, den Wandel der Funktion der Rechtsprechung und die Veränderung der Auslegungsmethoden ziehen sich wie ein roter Faden durch die Beiträge aus allen Teildisziplinen des Privatrechts.